Technische Drohneninspektion

PV-Thermografie aus der Luft

Thermische Auffälligkeiten erkennen, bevor aus kleinen Problemen größere werden.

Viele Auffälligkeiten einer Photovoltaikanlage sind vom Boden aus nicht erkennbar. Mit einer professionellen Wärmebilddrohne lässt sich die Anlage im Betrieb berührungslos aus der Luft untersuchen.

Temperaturunterschiede einzelner Module oder Zellbereiche können Hinweise auf technische Auffälligkeiten geben und gezielt dokumentiert werden.

Übersicht einer Photovoltaikanlage mit zugeordnetem Wärmebild und sichtbarer Verschmutzung
RGB-Übersicht, Detailansicht und zugeordnetes Wärmebild eines auffälligen Modulbereichs.

Technische Erfahrung hinter der Kamera

Wärmebilder nicht nur aufnehmen, sondern technisch einordnen.

Klaus Wiest ist ausgebildeter Industrieelektroniker und verfügt über mehr als 30 Jahre praktische Erfahrung in der systematischen Fehlersuche an Industrieanlagen.

Diese technische Berufserfahrung verbindet er mit fotografischer Ausbildung sowie professioneller Drohnen- und Wärmebildtechnik. Bei der Befliegung geht es nicht nur um farbige Wärmebilder: Auffälligkeiten werden systematisch gesucht, lokalisiert, verglichen und verständlich dokumentiert.

30+ Jahre industrielle FehlersucheFotografische DokumentationskompetenzProfessionelle Wärmebilddrohne

Wärmebild- und Sichtkamera

Professionelle Thermografie mit DJI Mavic 3T

Zum Einsatz kommt eine DJI Mavic 3T Enterprise mit radiometrischer Wärmebildkamera.

Radiometrisches Wärmebild

640 × 512 Pixel, 16-Bit R-JPEG, 30 Hz sowie Punkt- und Flächenmessung für die strukturierte Auswertung.

Zusätzliches RGB-Luftbild

Die visuelle Kamera hilft, auffällige Wärmebildbereiche auf der Anlage nachvollziehbar zuzuordnen.

Mögliche Befunde

Was kann die Thermografie sichtbar machen?

Hotspots

Ungewöhnlich stark erwärmte Bereiche einzelner Module oder Zellen.

Auffällige Module

Temperaturunterschiede gegenüber benachbarten Modulen.

Auffällige Zellbereiche

Thermische Muster können Hinweise auf lokale Probleme geben.

Dioden-/String-Auffälligkeiten

Bestimmte Muster können auf elektrische oder modulseitige Probleme hinweisen.

Verschattung oder Verschmutzung

Auch äußere Einflüsse können auffällige Temperaturmuster erzeugen.

Elektrische Bereiche

Soweit aus der Luft thermisch erfassbar, können ungewöhnliche Erwärmungen Hinweise auf problematische Bereiche geben.

Echte Praxisbeispiele

Was im sichtbaren Bild unauffällig wirkt, kann thermisch auffallen.

Fall 1: Optisch kein eindeutiger Schaden – thermisch eine auffällige Modulsektion

Im normalen Sichtbild war kein klarer Defekt zu erkennen. Die Wärmebildauswertung zeigte jedoch ein deutlich abweichendes Muster: Eine Modulsektion arbeitete thermisch auffällig und war mit einem Bypassdioden- beziehungsweise Teilstringproblem vereinbar. Die Anlage war zum Aufnahmezeitpunkt erst etwa ein Jahr alt.

Wichtig: Das Wärmebild lokalisiert und dokumentiert den Verdacht. Die abschließende elektrische Diagnose und Instandsetzung gehört in die Hände eines qualifizierten Elektro-/PV-Fachbetriebs.

Sichtbild einer ein Jahr alten PV-Anlage ohne eindeutig sichtbaren Modulschaden
RGB-Aufnahme: optisch kein eindeutiger Schaden erkennbar.
Thermografische Luftaufnahme mit auffälliger Modulsektion einer Photovoltaikanlage
Wärmebild: eine Modulsektion zeigt ein deutlich abweichendes thermisches Muster.

Fall 2: Verschmutzung und deutliche lokale Erwärmung

Das Übersichtsbild zeigt die gesamte Anlage, oben rechts den verschmutzten Modulbereich und oben links das zugehörige Wärmebild. Darin ist eine deutliche lokale Erwärmung zu erkennen. Verschattung oder Verschmutzung können solche thermischen Auffälligkeiten begünstigen und sollten zeitnah gereinigt beziehungsweise fachlich geprüft werden.

Bleibt die Ursache bestehen, können Ertragseinbußen und eine anhaltende thermische Belastung des Moduls die Folge sein. Eine genaue Ursachen- und Schadensbestimmung benötigt bei Bedarf weitere technische Prüfung.

PV-Anlagenübersicht mit vergrößertem verschmutztem Modulbereich und Wärmebild
Anlagenübersicht mit zugeordnetem Sichtdetail und Wärmebild.
Nahaufnahme einer sichtbar stark beeinträchtigten Photovoltaik-Modulfläche
Beispiel einer sichtbar stark beeinträchtigten Modulfläche. Ursache und Schaden müssen vor Ort fachlich geprüft werden.

Vorbeugende Instandhaltung

Auffällige Erwärmungen frühzeitig erkennen

Ungewöhnlich stark erwärmte Bereiche können ein Hinweis auf technische Probleme sein.

Werden solche Auffälligkeiten rechtzeitig lokalisiert, können betroffene Bereiche anschließend gezielt durch einen Elektro- oder PV-Fachbetrieb überprüft werden. Die thermografische Befliegung kann damit einen wertvollen Beitrag zur vorbeugenden Instandhaltung leisten.

Klare fachliche Abgrenzung: Die thermografische Drohneninspektion ist eine berührungslose Untersuchung aus der Luft und ersetzt keine vollständige elektrotechnische Prüfung der Anlage. Bei auffälligen Befunden kann eine weiterführende elektrische Prüfung durch einen qualifizierten Elektro-/PV-Fachbetrieb erforderlich sein.

Strukturierter Einsatz

So läuft eine PV-Thermografie ab.

Anlage besprechen

Größe, Standort, Anlagentyp und gewünschter Umfang klären.

Flugplanung

Standort, Luftraum, Anlagengeometrie und Wetterbedingungen prüfen.

Befliegung

PV-Fläche systematisch mit Wärmebild- und visueller Kamera untersuchen.

Dokumentieren

Thermisch auffällige Bereiche lokalisieren und Bildmaterial eindeutig zuordnen.

Ergebnisse übergeben

Verständliche Dokumentation als Grundlage für gegebenenfalls notwendige weitere Prüfung.

Mehr als einzelne JPEGs

Strukturierte Dokumentation der Auffälligkeiten

Je nach Auftrag erhalten Sie eine Dokumentation mit:

  • Anlagenübersicht
  • relevanten RGB-Luftbildern
  • Wärmebildern auffälliger Bereiche
  • möglichst eindeutiger Positionszuordnung
  • Temperaturinformationen, soweit sinnvoll
  • Beschreibung der festgestellten thermischen Auffälligkeit
  • Hinweis auf gegebenenfalls empfohlene weiterführende Prüfung

Die Dokumentation ist kein Sachverständigengutachten und keine rechtsverbindliche Schadensdiagnose.

Für kleine und große Anlagen

Für Betreiber, Unternehmen und technische Partner.

Gewerbe & Industrie

Betriebe, Hallenbesitzer, Landwirtschaft und Betreiber größerer Dachanlagen.

Private Betreiber

Hausbesitzer, die ihre PV-Anlage thermisch untersuchen lassen möchten.

Immobilien & Einrichtungen

Hausverwaltungen, Immobilienunternehmen, Kommunen und Einrichtungen.

Fachbetriebe

PV-Installateure und Elektrounternehmen, die Wärmebildbefliegung ergänzend beauftragen.

Partnerschaftlich, nicht konkurrierend

Auch als Partner für Elektro- und PV-Fachbetriebe

Sie betreuen PV-Anlagen, möchten aber für thermografische Luftaufnahmen keine eigene Wärmebilddrohne vorhalten?

Fotostudio Denk kann thermografische Befliegung und visuelle Dokumentation übernehmen. Technische Reparatur, elektrische Messungen und Instandsetzung verbleiben beim jeweiligen Fachbetrieb.

Seriöse Preisorientierung

PV-Thermografie ab 249 €

Der endgültige Preis richtet sich nach Anlagengröße, Standort, Zugänglichkeit, Flugplanung, Dokumentationsumfang und gewünschter Auswertung.

Gewerbe- und Großanlagen erhalten ein individuelles Angebot.

Geeignete Messbedingungen sind entscheidend.
Termine werden vorbehaltlich ausreichender Anlagenaktivität sowie geeigneter Wetter-, Wind- und Lichtbedingungen vereinbart.

Klare Antworten

Häufige Fragen zur PV-Thermografie

Warum kann eine PV-Thermografie nicht bei jedem Wetter stattfinden?

Aussagekräftige Aufnahmen benötigen geeignete Betriebs- und Wetterbedingungen. Die Anlage muss ausreichend durch Sonneneinstrahlung aktiv sein. Starke Bewölkung, Niederschlag oder ungünstige Wind- und Temperaturbedingungen können die Aussagekraft beeinflussen. Termine werden deshalb vorbehaltlich geeigneter Mess- und Wetterbedingungen vereinbart.

Ersetzt die Drohneninspektion eine elektrische Prüfung?

Nein. Die Untersuchung erfolgt berührungslos aus der Luft. Bei auffälligen Befunden kann eine weiterführende elektrische Prüfung durch einen entsprechend qualifizierten Elektro-/PV-Fachbetrieb erforderlich sein.

Was erhalte ich nach dem Einsatz?

Je nach Auftrag eine strukturierte Dokumentation mit Anlagenübersicht, relevanten RGB-Luftbildern, Wärmebildern auffälliger Bereiche, Positionszuordnung, Temperaturinformationen soweit sinnvoll und einer Beschreibung der thermischen Auffälligkeiten.

Ist das eine Prüfung nach DIN IEC/TS 62446-3?

Nein, eine vollständige Prüfung nach dieser Norm wird nicht versprochen. Professionelle PV-Thermografie benötigt geeignete Messausrüstung, Umgebungsbedingungen, ein definiertes Vorgehen, eine nachvollziehbare Dokumentation und qualifizierte technische Weiterprüfung, wenn der Befund dies erfordert.

Welche Anlagen können untersucht werden?

Kleine private Dachanlagen und größere gewerbliche Anlagen können grundsätzlich untersucht werden, sofern Standort, Luftraum, Anlagengeometrie, Wetter und Technik den Einsatz sinnvoll ermöglichen.

Anlage besprechen

Möchten Sie wissen, ob Ihre PV-Anlage thermische Auffälligkeiten zeigt?

Beschreiben Sie uns kurz Größe und Standort Ihrer Anlage. Wir prüfen, welcher Umfang sinnvoll ist, und erstellen Ihnen ein transparentes Angebot.

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